Ballett in Kappeln
Ballett in Kappeln  

Für die Eltern

 

 

 

 

 

 

 

  • Seien Sie mit ihrem Kind bitte pünktlich, und helfen Sie ggf. beim Umziehen,
    Haare richten, Schleifchen binden und dem Toilettengang VOR dem Unterricht.
    Jede Unterbrechung kostet nur unnötig Zeit.
  • Denken Sie an etwas Mineralwasser (für die kleine Pause…) und evtl. einen Snack (für hinterher…)
  • Das Essen und Trinken im Unterricht ist bis auf eine gemeinsame Trinkpause nicht erlaubt. Aus Sicherheitsgründen – und wegen des Holzbodens der Halle- bitte nur (Mineral)wasser in unzerbrechlichen Plastik- oder Trinkflaschen mitgeben.
  • Bitte geben Sie mir Bescheid, wenn das Kind krankheitsbedingt oder anderweitig längerfristig ausfällt.
  • Ballett hat Regeln. Auch für die Bekleidung. Kinder fühlen sich wohler, wenn der Gesamteindruck stimmt, also Trikot und Schläppchen, statt Schlabberlook und Jogginghose.
    Spätestens bei fester Anmeldung sollte geeignete Ballettkleidung vorhanden sein.
  • Gerade wenn an Tänzen oder kleinen Aufführungen gearbeitet wird, braucht es Disziplin und regelmäßiges Erscheinen im Unterricht. Wiederholt auf Nachzügler warten hält die gesamte Klasse auf und bedeutet eine vermeidbare Einschränkung für die engagierten TeilnehmerInnen.
  • Bleiben Sie realistisch! Hat ihr Kind „nur so“ einmal keine Lust oder steckt mehr dahinter? Erwarten Sie nicht zu viel, aber bleiben Sie ruhig konsequent: Heute probieren sich Kinder vielfach aus und geben dabei allzu schnell wieder auf, wenn sich sichtbarer Erfolg nicht augenblicklich einstellt. Ballett hat auch mit Durchhalten, Disziplin und eigenem Einsatz zu tun.
  • Bitte bringen Sie keinerlei Wertsachen mit in die Schule – bei Verlust können wir nicht haften und die Garderobe ist während des Unterrichts nicht bewacht.
  • Darf ich zugucken? Nein.
    Kinder sind erfahrungsgemäß sehr schnell abgelenkt und zuschauende Eltern irritieren zusätzlich. In Ausnahmefällen kann ein Elternteil aber gerne am Unterricht „auf gleicher Höhe“ teilnehmen. So ist den übrigen Kindern die ungestörte Arbeit möglich und gleichzeitig ein beruhigender Blick des neugierigen Elternteils. Regelmäßige sogenannte „offene Stunden“ in denen Zuschauer herzlich willkommen sind, geben den Blick frei für den Einsatz.

     

    Und warum kann Ballett nicht immer nur Spaß machen?

     

  • Wie kaum ein anderes Hobby verlangt Ballett schon von Beginn an Durchhaltevermögen, Einsatz und (Selbst)Disziplin. In unserer erfolgsorientierten Zeit kann allein dies schon einer der Gründe sein, weshalb Balletteinsteiger und Anfänger nach einigen Wochen frustriert mit dem Tanzen wieder aufhören. Denn Ballett fliegt einem nicht zu und sichtbare, schnell erreichbare Fortschritte stellen sich nicht automatisch ein, sofern nicht die Bereitschaft vorhanden ist, sich tatsächlich zu engagieren.
  • Ballett ist schon von den ersten Schritten an geprägt von scheinbar endlosen Wiederholungen und äußerster Sorgfalt. Und nur langsam kommt der Schüler dabei dem ersehnten Ziel nah & näher: Anmut, Haltung, Ausdruck, Leichtigkeit, Kraft – der Weg zur Spitze.
  • Die heute oft auftauchende Tendenz, es dem Nachwuchs –oder sich selbst- so leicht wie möglich zu machen, kann dem konzentrierten Arbeiten dabei durchaus im Weg stehen. Anstatt ein Kind liebevoll, aber nachdrücklich auch durch die anstrengenderen Ballettzeiten zu begleiten und ihm aufzuzeigen, dass Durchhalten & Ausdauer auf dem Weg zum persönlichen Erfolg unabdingbar sind, neigen viele Eltern leider allzu schnell dazu, dem Drängen und Nörgeln des Kindes nachzugeben, „etwas anderes ausprobieren zu wollen“ mit dem Ergebnis, dass zwar vieles angefangen, aber nichts richtig gelernt wird.
  • Wer sein Kind nach der Ballettstunde nur fragt. „Hat es Spaß gemacht?“ übersieht dabei, dass eine Ballettstunde keineswegs immer nur Spaß machen kann, sofern der Lehrer seine Arbeit ernst nimmt, und dem Kind eine solide und gute Grundlage für das Tanzen mitgeben möchte. Dabei sind Korrekturen und Gewissenhaftigkeit keineswegs Kritik, sondern tragen dazu bei, das Kind nach seinen individuellen Möglichkeiten zu fördern & zu fordern.
  • Oft stecken hinter Entäuschungen und Unlust der eifrigen Anfängern allzu romantische Vorstellungen! Da dreht sich die Ballerina im Fernsehen mühelos herum, im Buch lockt die Hauptrolle und überhaupt wird sozusagen im Vorbeigehen suggeriert, am Schluss wird alles gut. Aber das wahre Leben sieht anders aus. Bei erstem Frust sind deshalb auch die Eltern gefragt, die mit dem Kind verinbaren könnten: Wenn es dir die nächsten drei Male auch keinen Spass mehr macht, dann darfst Du aufhören.

    

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anja tolkmitt
tanz- und bewegungspädagogik
www.ballett-in-kappeln.de